Loic O’Bryant (li.) schnürte im Heimspiel der Vorrunde beim 8:0-Sieg über Bayreuth einen Dreierpack. Foto: Joachim Mentel
Die Löwen-U17 empfängt im ersten Heimspiel der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga die SpVgg Bayreuth am Sonntag, 15. Februar 2026. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Str. 114, 81547 München) ist um 13 Uhr.
„Das wird ein komplett anderes Spiel“, glaubt Junglöwen-Trainer Peter Ulbricht. Als die Oberfranken im vorletzten Spiel der Vorrunde im vergangenen November in Giesing gastierten, gab es einen 8:0-Kantersieg der Sechzger. „Wir müssen uns erst mal wieder reinarbeiten und dürfen nicht vergessen, dass Bayreuth in diesem Spiel ein Problem mit dem Keeper hatte.“ Der erste Torhüter stand nicht zur Verfügung, der zweite verletzte sich und musste vorzeitig das Spielfeld verlassen. „Deswegen wird es sicherlich nicht wie beim letzten Mal laufen. Da kam vieles zu unseren Gunsten zusammen. Diesmal müssen wir auf der Hut sein“, warnt er.
Zumindest ist der Start in die Hauptrunde mit einem 4:0-Erfolg beim FC Memmingen geglückt. Zur Pause stand die Partie noch 0:0. „Da hat man gemerkt, dass wir an unser Limit müssen, wenn wir den Gegner dominieren und besiegen wollen. In der 2. Halbzeit haben wir es uns dann verdient, aber vor der Pause haben wir ein paar Situationen entstehen lassen, die wir so nicht haben wollten. Das müssen wir am Sonntag gegen Bayreuth vermeiden“, fordert der 40-Jährige.
Dass die Oberfranken, die ihr Auftaktspiel gegen Jahn Regensburg mit 0:3 verloren, ein gefährlicher Gegner sein können, hatten sie im Heimspiel der Vorrunde gezeigt. Nur per Elfmeter gelang beim 1:0-Erfolg der Junglöwen ein Treffer. „Da haben wir uns super schwer getan. Das kann uns am Sonntag wieder passieren. Wir müssen darauf vorbereitet sein“, erklärt Ulbricht. Bayreuth sei eine unangenehme Mannschaft. „Die wollen mitspielen, stehen gut. Wir müssen hinten auf der Hut sein“, warnt er.
Fehlen wird Mittelstürmer David Matijevic nach einer Weisheitszahn-OP. „Ansonsten schaut's gut aus, alle Kranken sind wieder zurück. Wir haben eine gute Auswahl auf dem Platz“, findet Ulbricht.
Bei allem Respekt vor dem Kontrahenten, sind drei Punkte für die Junglöwen das erklärte Ziel. „Im Endeffekt sind wir einer der Favoriten in der Gruppe. Dem müssen wir gerecht werden und genauso gehen wir das Spiel an. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung bei den Ambitionen, die wir haben. Und auch was die Qualität unseres Kaders und der Mannschaft betrifft. Dementsprechend gehen wir rein, um zu gewinnen“, lässt Ulbricht keinen Zweifel an der Ausrichtung.




