Julius Peters hatte die Junglöwen im Hinspiel direkt nach Wiederanpfiff in Führung gebracht. Foto: Frank Peters
Die Löwen-U17 empfängt im Nachholspiel der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga am Mittwoch, 15. April 2026, den FC Memmingen. Die ursprüngliche Partie vor zwei Wochen war nach fünf Minuten wegen eines Graupelschauers und Schneefalls abgebrochen worden. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Str. 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.
„Wir hoffen mal, dass es morgen nicht schneit“, scherzt U17-Coach Peter Ulbricht vor der Neuauflage gegen den FC Memmingen. Das Hinspiel im Allgäu gewannen die Junglöwen zwar deutlich, taten sich aber bis zur Pause schwer. „Nach der 1. Halbzeit stand es noch 0:0, hintenraus haben wir 4:0 gewonnen“, erinnert sich Ulbricht. „Das müssen wir dieses Mal besser machen und gleich richtig wach sein.“ Memmingen sei ein unangenehmer Gegner. „Die haben uns das Leben im Spielaufbau schwer gemacht, über das ganze Feld im Eins-gegen-Eins gegen uns gespielt. Das hat uns Probleme bereitet.“ Auch habe man in den ersten 45 Minuten die Möglichkeiten zu Toren nicht genutzt. „Das musst du machen, damit du relativ schnell Ruhe rein bekommst. Je länger es 0:0 steht, umso schwieriger wird es.“ Deswegen sei ein schnelles Tor im Heimspiel enorm wichtig.
Bis auf Manuel Curic, der im Auswärtsspiel in Bayreuth Gelb-Rot sah, kann Ulbricht gegen Memmingen aus dem Vollen schöpfen. „Unser Ziel muss es sein, dass wir diesmal über die vollen 90 Minuten konzentriert arbeiten“, sagt Ulbricht mit Blick auf das 3:1 bei der SpVgg Bayreuth. Nach schneller 2:0-Führung kam sein Team nochmals in die Bredouille, musste nach dem Anschlusstreffer die Partie in Unterzahl zu Ende spielen und erzielte erst in der 88. Minute den dritten Treffer. „Wir haben das am Montag in der Videoanalyse angesprochen, uns überlegt, wie wir das in Zukunft hinbekommen, um auch in einer schwächeren Phase konzentriert und fokussiert zu bleiben. Jetzt liegt's wieder an uns, dass gegen Memmingen besser auf den Platz zu bringen!“
Als Tabellenführer müsse es immer der Anspruch sein, die Spiele zu gewinnen, findet der 40-jährige Junglöwen-Coach. „Im Hinspiel gegen Memmingen hat es zwei, drei Umschaltsituationen gegeben, wo mehr hätte entstehen können“, mahnt Ulbricht zur Vorsicht. „Wir müssen schon auf der Hut sein, immer konzentriert zu Werke gehen und versuchen, unsere Stärken auszuspielen. Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir als Sieger den Platz verlassen!“
Teamförderer der U17: geldhauser.de




