Linksverteidiger Onural Orak (vorne) ist gegen Regensburg wieder mit dabei. Foto: Joachim MentelLinksverteidiger Onural Orak (vorne) ist gegen Regensburg wieder mit dabei. Foto: Joachim Mentel

Die Löwen-U17 empfängt zum ersten Saison-Heimspiel in der DFB-Nachwuchsliga am Samstag, 15. August 2026 den SSV Jahn Regensburg. Das Team von Trainer Peter Ulbricht trägt seine Heimspiele in dieser Spielzeit in der Kies-Arena in Gilching (Talhofstraße 13, 82205 Gilching) aus. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Es ist eine Premiere für die U17. Erstmals gastiert die DFB-Nachwuchsliga in Gilching. „Ich war noch nie dort“, gibt Trainer Peter Ulbricht offen zu. Da haben viele Fans der zweiten Mannschaft einen Vorteil. Jahrelang spielte die U21 in dem Ort, der unweit der A96 Richtung Ammersee liegt. Die ganze Saison wird die Kies-Arena nun Heimstätte der U17-Junglöwen sein.

Der Auftakt der U17 in die Spielzeit verlief nicht nach Wunsch. Trotz Führung gab es gegen die SpVgg Unterhaching eine 2:3-Niederlage. „Das war auf keinen Fall optimal“, sagt Ulbricht. „Mit der 1. Halbzeit war ich nicht unzufrieden“, erklärte er. Zur Pause führte sein Team mit 1:0. In der 2. Halbzeit verloren seine Jungs vollkommen den Faden, auch weil Linksverteidiger Onural Orak nach knapp einer Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. „Wir müssen schauen, dass wir an die ersten 45 Minuten anknüpfen und eben über einen längeren Zeitraum unsere Qualität und Leistung auf den Platz bekommen“, sagt Ulbricht.

Dem Einwechselspieler, der die Position von Orak übernahm und der bei allen drei Gegentreffern keine gute Figur abgab, nimmt Ulbricht in Schutz. „Er hat einfach keinen guten Tag erwischt, aber das passiert auf dem Niveau auch mal.“ Normalerweise sei der Spieler zuverlässig. „In der Vorbereitung hat er nach einer langen Verletzungspause gute Leistungen gezeigt. Ich bin sehr optimistisch, dass das nicht noch einmal passiert. Wir werden ihn in Zukunft sicher wieder ganz anders erleben“, stärkt er ihm den Rücken.

Letzte Saison hatte Regensburg einen starken Jahrgang, der den Junglöwen das Leben extrem schwer gemacht hatte. Wie stark die Oberpfälzer in der aktuellen Saison sind, kann Ulbricht nicht genau beurteilen, „auch weil wir eine andere Qualität dieses Jahr haben. Die Kräfte sind ganz anders verteilt, aber in Summe hat man im ersten Spiel gesehen, dass Regensburg genügend Möglichkeiten hat, um einem weh zu tun, um uns zu bespielen.“

Die Auftaktpartie konnte der Jahn mit 3:2 gegen den FC Ingolstadt für sich entscheiden. „Im Endeffekt müssen wir schauen, dass unser Spielplan aufgeht“, erklärt Ulbricht. Das heißt für ihn, die Räume eng halten und den Gegner nicht ins Spielen kommen lassen. Außerdem ist den Trainern aufgefallen, dass die Oberpfälzer gerne mal mit langen Bällen operieren, um schnell nach vorne zu kommen. „Die müssen wir einfach gut wegverteidigen, in die ersten Bälle reingehen, um erst gar nichts entstehen zu lassen.“

Weiterhin muss Ulbricht auf die langzeitverletzten Nando Althaus, Adin Hrnjic und Richard Henning verzichten. David Voß trainiert wieder mit, macht gute Fortschritte. „Vielleicht ist er nächste Woche wieder im Kader“, so Ulbricht. Es sei gut, mehrere Optionen zu haben. „Das ist wichtig für die Konkurrenzsituation.“ Ohnehin ist er mit der Arbeit des Teams zufrieden. „Die Jungs entwickeln sich sehr ordentlich!“

Teamförderer der U17: geldhauser.de

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