Die Defensivarbeit beginnt bei der U21 schon in vorderer Linie (v. li.): Cristian Leone, Anian Brönauer und Ivan Martinovic. Foto: Joachim MentelDie Defensivarbeit beginnt bei der U21 schon in vorderer Linie (v. li.): Cristian Leone, Anian Brönauer und Ivan Martinovic. Foto: Joachim Mentel

Die Löwen-U21 reist als Spitzenreiter nach Niederbayern am Samstag, 5. April 2025, zum großen Aufstiegsfavoriten SV Schalding-Heining. Anpfiff im Stadion am Reuthinger Weg (Reuthinger Weg 8, 94036 Passau) ist um 14 Uhr.

Der Umstand, dass Schalding-Heining bereits acht Punkte auf die kleinen Löwen Rückstand hat, überrascht Trainer Felix Hirschnagl. „Sie sind schon richtig gut, kriegen es in der Rückrunde aber irgendwie noch nicht aufs Feld.“ Das mache die Aufgabe für sein Team nicht gerade leichter. „Ein angeschlagener Boxer ist immer am gefährlichsten. Und Schalding hat Qualitäten. Die haben jetzt drei Spiele hintereinander verloren und warten in diesem Jahr noch auf den ersten Sieg.“

Deswegen geht der 40-jährige Löwen-Coach davon aus, dass die Niederbayern am Samstag alles in die Waagschale werfen werden. „Eins ist auch klar, die wollen hoch, wollen wieder in der Regionalliga spielen. Vom Gefühl her ist es für sie der letzte Strohhalm, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren“, so seine Einschätzung der Situation.

Auch diese Partie fällt unter die Kategorie „Topspiel“. „Aktuell ist irgendwie jedes Auswärtsspiel ein Spitzenspiel. Wenn wir kommen, ist immer viel los. Ich denke, auch in Schalding werden viele Zuschauer im Stadion sein“, erklärt Hirschnagl. Das sei zum Ende der Hinrunde in Landsberg, Heimstetten und Kottern schon der Fall gewesen und zu Beginn der Rückrunde in Memmingen. „Das war der erste Gradmesser, den wir beim 0:0 gut bestanden haben. Ich glaube, dass es in Schalding genau in diese Kerbe reingehen wird.“ Ohnehin ist die Atmosphäre am Reuthinger Weg, wenn die Löwen kommen, besonders hitzig. „Sie setzen das schon richtig ein“, weiß Hirschnagl.

Der Löwen-Trainer möchte sich nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigen. Seiner Meinung gehe es darum, gut ins Spiel zu kommen. „Schalding wird versuchen, seine Körperlichkeit und Erfahrung aufs Feld zu bringen. Wir müssen dagegenhalten und
unsere Hausaufgaben machen, wie uns das in den letzten Spielen gelungen ist: zweite Bälle gewinnen, viel anlaufen, fleißig sein und weite Wege gehen. Wenn wir als Team in der Defensive weiter so gut funktionieren, dann werden wir auch dort wieder unsere Chancen herausspielen. Und dann hängt‘s davon ab, wie eiskalt wir an dem Tag sind.“

Das erfolgreiche Trainerteam der U21 (v. li.): Thomas Gründobler, Felix Hirschnagl und Vincent Saller.  Foto: Joachim MentelDas erfolgreiche Trainerteam der U21 (v. li.): Thomas Gründobler, Felix Hirschnagl und Vincent Saller. Foto: Joachim Mentel

Gerade die Defensive hat sich zuletzt zum Prunkstück der kleinen Löwen entwickelt, obwohl hier Trainer Hirschnagl immer wieder improvisieren musste. Seit vier Spielen blieb die Abwehr ohne Gegentor – und das gegen die vier offensivstarken Teams aus Kottern, Memmingen, Deisenhofen und Nördlingen. „Da ist richtig was gewachsen. Das liegt nicht nur an unserer Kette, sondern wir arbeiten allgemein sehr gut gegen den Ball. Wir definieren uns natürlich über Fußball spielen, aber beim Arbeiten gegen den Ball haben wir kräftig zugelegt.“ So war auch im Abschlusstraining vor dem Spiel bei Schalding-Heining die defensive Arbeit ein Schwerpunkt. „Das kommt nicht von ungefähr, dass wir seit vier Spielen ohne Gegentor sind. Das spricht für die Truppe.“

Ausfallen werden beim Gastspiel in Niederbayern Noah Klose, der sich das Außenband am Sprunggelenk gerissen hat. Sein Zwillingsbruder Luan ist nach Verletzung wieder teilintegriert ins Mannschaftstraining, aber noch nicht einsatzfähig. Philip Kuhn, der gegen Nördlingen sein Comeback gab, zog sich nach seiner Einwechslung einen Muskelfaserriss zu, wird erneut ausfallen. Dafür ist Kapitän Anian Brönauer nach grippalem Infekt wieder zurück.

In der Abwehr verfügt Hirschnagel über zusätzliche Optionen, weil Justin Thönig und Yannik Seils zurückkehren. „Das gibt uns Alternativen in der Kette. Dazu ist Finn Fuchs weiter bei uns dabei. Hinten sind wir von der Breite diesmal besser aufgestellt als vorne. Wir werden aber auf jeden Fall eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können.“ Die ihre Ungeschlagen-Serie 2025 gerne ausbauen würde!

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