Arian Ortivero Calderon droht wegen muskulären Problemen auszufallen. Foto: sampics
Die Löwen-U19 empfängt im Heimspiel der DFB-Nachwuchsliga am Samstag, 30. August 2025, die Stuttgarter Kickers. Anpfiff auf dem Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81457 München) ist um 15 Uhr.
Die 2:5-Niederlage am vergangenen Wochenende in Augsburg ist verdaut. „Solche Tage gibt’s“, sagt Trainer Jonas Schittenhelm. „Es war kein schlechtes Spiel von uns. Der Gegner hatte vor der Pause zwei Chancen, die er genutzt hat.“ Im zweiten Durchgang versuchte sein Team, den Anschluss herzustellen und wurde ausgekontert. „Fünf Gegentore sind aber entschieden zu viel“, stellt der 40-Jährige klar. „Mund abputzen, weiter geht’s“, lautet die Devise.
Die Arbeit an defensiver Stabilität wurde diese Woche intensiviert. Der Grund dafür liegt auf der Hand. „Wir haben dieses Jahr viele junge Spieler auf dem Platz, sind dadurch defensiv nicht so sicher wie mit vielen Altjahrgängen“, erklärt Schittenhelm. „Wenn wir aber Spiele gewinnen wollen, müssen wir weniger zulassen und vorne unsere Chancen konsequenter nutzen.“
Mit den Stuttgarter Kickers kommt ein Gegner, der nach zwei Auftaktniederlagen – 2:4 zu Hause gegen den SC Freiburg, 1:3 beim SSV Ulm 1846 – zuletzt mit 4:2 über die SpVgg Unterhaching den ersten Sieg feierte. „Das wird ein enges Spiel“, prophezeit Schittenhelm, „die Kickers haben eine gute Truppe mit einem sehr intensiven Spielstil und guten Offensivqualitäten. Ich erwarte eine offene Partie, in der wir schauen müssen, dass wir zurück in die Spur kommen.“
Mit der Trainingsleistung ist der U19-Chefcoach zufrieden. „Die Jungs geben richtig Gas, alle schieben gut an.“ Das ist auch wichtig, weil mit Arian Ortivero Calderon der bisher torgefährlichste Stürmer wegen muskulären Problemen auszufallen droht, ebenso Paul Sturm. Wenigstens liegt jetzt endlich die Spielberechtigung für Jamie Jenni vor. Der Österreicher könnte dadurch gleich bei seinem ersten Einsatz in der Startelf stehen.